Die aktuellen Biotech-News aus Industrie und Politik

Branchen News

Chipkonzern Intel richtet Biotechnologie-Fonds ein

(BIOCOM, 01.03.2010 17:35) Der weltgrößte Chiphersteller Intel will zusammen mit Venture Capital-Firmen einen Fonds auflegen, der in Hightech-Start-ups investieren soll. Wie Intel-CEO Paul Otellini am 23. Februar mitteilte, will das Unternehmen so insgesamt 3,5 Milliarden US-Dollar aufbringen und die in den nächsten zwei Jahren in aussichtsreiche Unternehmen unter anderem in der Informationstechnologie und in der Biotechnologie investieren. Intel werde über den eigenen Finanzarm Intel Capital einen Beitrag von 200 Mio. US-Dollar beisteuern. Das Projekt werde von 24 führenden Venture Capital-Gesellschaften unterstützt, sagte Otellini.

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Avastin von Roche enttäuscht bei Magenkrebs

(BIOCOM, 01.03.2010 17:35) Roches Blockbuster-Krebsmittel Avastin bringt bei Magenkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie keine Vorteile. Wie das schweizerische Pharmaunternehmen am 23. Februar mitteilte, hat eine globale Phase-III-Studie zur Untersuchung der Anwendung von Avastin (Bevacizumab) in Kombination mit Xeloda oder einer Chemotherapie mit Fluorouracil und Cisplatin bei Patienten mit inoperablem, fortgeschrittenem oder metastasiertem Magenkrebs ihren primären Endpunkt verfehlt.

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Nach Ceftobiprol-Enttäuschung; Basilea und Johnson&Jonhson beenden Partnerschaft

(BIOCOM, 01.03.2010 17:34) Die Schweizer Biotechnologiefirma Basilea und der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson beendeten nach dem Fehlschlag des gemeinsam entwickelten Antibiotikums Ceftobiprol in wichtigen Märkten ihre Partnerschaft. J&J gibt die 2005 erworbenen Rechte für das Medikament zurück, wie Basilea am 19. Februar mitteilte. Zuvor war der Wirkstoff, der für den Einsatz gegen multiresistente Bakterienstämme entwickelt wurde, nach den USA auch in Europa gescheitert. Der Expertenausschuss CHMP der europäischen Arzneimittelbehörde EMA hatte sich gegen eine Zulassung ausgesprochen. Grund waren Zweifel an den klinischen Testergebnissen.

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Merck will Millipore für 5,3 Milliarden Euro übernehmen

(BIOCOM, 01.03.2010 17:34) Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will den amerikanischen US-Biotechnologie-Zulieferer Millipore übernehmen. Das gab das Dax-Unternehmen am 1. März bekannt. Der Kaufpreis für das Unternehmen aus Billerica im US-Bundesstaat Massachusetts soll sich einschließlich Schulden auf rund 5,3 Mrd. Euro belaufen. Einige Beobachter bewerten den Preis als recht hoch. Als Zulieferer von Labors und Hersteller von Biopharmazeutika erwirtschaftete Millipore 2009 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Dollar. Durch den Zukauf will Merck die Chemiesparte im Konzern stärken, deren Umsatzanteil soll von 25 auf 35 Prozent steigen.

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Sättigungstendenzen bei gentechnisch veränderten Nutzpflanzen

(BIOCOM, 01.03.2010 17:33) Gentechnisch veränderte Pflanzen sind 2009 weltweit auf einer Fläche von 134 Millionen Hektar angebaut worden. Das meldete der International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA) am 23. Februar. Gegenüber 2008 hat die Anbaufläche damit um 7,1% zugenommen. Der Zuwachs verlangsamt sich seit 2006 kontinuierlich, was daran liegen könnte, das mit den derzeit vorhandenen Sorten eine Sättigung erreicht worden ist. Nach wie vor wachsen die meisten gv-Pflanzen in den USA, Brasilien, Argentinien, Indien und Kanada. Der ISAAA erwartet für die kommenden Jahre aber ein zunehmendes Interesse an gv-Pflanzen, verursacht durch neue Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungswachstum.

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Jörg Hacker Hacker verlässt RKI für Leopoldina-Akademie

(BIOCOM, 01.03.2010 17:32) Nach seiner Verabschiedung als Chef des Berliner Robert-Koch-Instituts hat der Mikrobiologe Jörg Hacker am 26. Februar sein neues Amt als Präsident der Nationalen Akademie Leopoldina angetreten. Damit hat die traditonsreiche Leopoldina mit Sitz in Halle an der Saale erstmals eine hauptamtliche Leitung.

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Fünf neue Gene für Lungenkrankheiten entdeckt

(BIOCOM, 01.03.2010 17:32) Greifswalder Forscher haben in einer internationalen Genomstudie fünf Gene aufgespürt, die Bedeutung für die Behandlung von Lungenkrankheiten haben könnten. Die Gene stehen im Zusammenhang mit Entgiftungs-, Entzündungs- und Gewebeheilungsprozessen. Die insgesamt 96 im europäisch-australischen SpiroMeta-Konsortium zusammengeschlossene Wissenschaftler berichten im Fachjournal Nature Genetics (2010, Online-Vorabveröffentlichung) über ihre Analysen. Ausgangspunkt ihrer Studie war die Suche nach genetischen Risikofaktoren für die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Etwa jeder zehnte Erwachsene über 40 leidet an der chronischen Einschränkung der Lungenfunktion.

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Interaktiver Krebsatlas für Deutschland geht online

(BIOCOM, 20.02.2010 14:37) Mit einem neuen Internet-Atlas können sich Interessierte erstmals einen Überblick über das Auftreten von Krebserkrankungen im gesamten Bundesgebiet verschaffen. Unter der Adresse www.gekid.de ist der Krebs-Atlas der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) nun verfügbar. Mit diesem Krebs-Atlas besteht erstmals die Möglichkeit, die vorhandenen Daten zum Krebsgeschehen in Deutschland auf Ebene der Bundesländer online und interaktiv auszuwerten, erklärt der Vorsitzende der GEKID, Alexander Katalinic, Professor an der Universität zu Lübeck. Wir hoffen, dass die Bevölkerung, Wissenschaft und Politik rege von diesem Instrument Gebrauch machen werden.

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Auch 2010 kein Anbau von MON810-Mais in Deutschland

(BIOCOM, 20.02.2010 14:36) Der gentechnisch veränderte Mais MON810 darf auch 2010 nicht auf deutschen Äckern wachsen. Der US-Agrarkonzern Monsanto hat seine Klage gegen das im April 2009 von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erlassene Anbauverbot für MON810 vorübergehend ausgesetzt, wie die Süddeutsche Zeitung am 18. Februar berichtete. Damit besteht das Anbauverbot nun weiterhin solange, bis auf europäischer Ebene über die Neuzulassung der Bt-Mais-Sorte entschieden wird. Allerdings halten es Experten für möglich, dass sich aufgrund eines nun fehlenden endgültigen Gerichtsurteils ein Anbauverbot in 2011 womöglich nicht mehr aufrecht erhalten lässt.

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Erbgut eines Alleskönners aus dem Meer entziffert

(BIOCOM, 20.02.2010 14:36) Mikrobiologen der Universität Oldenburg haben das Genom eines eigentümlichen Meeresbakteriums entschlüsselt, das zu besonderen Stoffwechselleistungen fähig ist. Dinoroseobacter shibae gehört zu den Bakterien der so genannten Roseobacter-Gruppe. Wie die Forscher im ISME Journal der International Society For Microbial Ecology (2010, Bd. 4, S. 6177 ) berichten, verfügt die Mikrobe über eine bisher unbekannte Enzymaustattung, die es ihr erlaubt, das Vitamin B12 herzustellen.

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Grüne Gentechnik: Neue Richtlinie zu Schmetterling-Monitoring

(BIOCOM, 20.02.2010 14:34) Mit einer neuen Richtlinie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sollen Studien über Auswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen auf Schmetterlinge künftig vereinheitlicht werden. Mit der neuen Richtlinie steht erstmals eine anerkannte und standardisierte Methode für das Monitoring von Schmetterlingen zur Verfügung. Schmetterlinge stehen im Zentrum der Diskussion um die Folgen des Anbaus von Maislinien, die durch gentechnische Veränderung nicht mehr vom Maiszünsler befallen werden können.

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Umzug nach Heidelberg: Schweizer Biotech-Firma investiert 20 Millionen Euro

(BIOCOM, 20.02.2010 14:34) Die Schweizer Biotechnologie-Gruppe Octapharma verlegt seine Biopharmaka-Tochter von München nach Heidelberg. Am neuen Standort im Technologiepark Heidelberg wird die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH insgesamt 20 Millionen Euro in neue Gebäude investieren. Als Grund für den Umzug gab Wolfgang Marguerre, Chairman der Octapharma Group, das größere Engagement der Behörden am Neckar an. "Heidelberg konnte uns im Gegensatz zu München einen Standort anbieten, der genau unseren Vorstellungen entspricht. Die Nähe zur Universität, der Austausch mit anderen forschenden Unternehmen und Einrichtungen und nicht zuletzt die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg haben für uns den Ausschlag gegeben."

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Europäisches Patentamt lässt Stammzell-Fälscher Hwang abblitzen

(BIOCOM, 20.02.2010 14:32) Der berühmt-berüchtigte südkoreanische Stammzellforscher Hwang Woo Suk ist mit einem Patentantrag beim europäischen Patentamt (EPA) gescheitert. Mit 18 anderen südkoreanischen Wissenschaftlern wollte der 2006 als Fälscher entlarvte Hwang das Patent EP 1711599 anmelden, in dem es unter anderem um die Rechte an Fortschritten in der Kultivierung von humanen Stammzellen geht.

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Bayer Schering Pharma und Bonner Universität tauschen Forscher aus

(BIOCOM, 20.02.2010 14:30) Die Universität Bonn hat eine Vereinbarung mit der Bayer Schering Pharma AG zum wissenschaftlichen Austausch getroffen. Wie die Universität Bonn am 17. Februar mitteilte, wird sich das Unternehmen künftig an der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in den Bereichen Pharmaforschung und Biomedizin beteiligen, etwa durch Praktikumsplätze, Nachwuchsförderpreise und Stipendien. Außerdem wurde ein regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch zwischen der Universität und dem Unternehmen vereinbart Kooperationspartner auf Seiten der Universität Bonn sind das Pharma-Zentrum Bonn und das LIMES-Institut (Life and Medical Sciences).

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Bayer muss indischen Nevaxar-Nachahmer gewähren lassen

(BIOCOM, 20.02.2010 14:29) Eine Niederlage der Leverkusener Bayer AG vor dem zweithöchsten Gericht Indiens alarmiert die Pharmabranche. Die Deutschen hatten gegen die Zulassung einer Nachahmerversion ihres Krebsmittels Nexavar geklagt, das in Indien noch bis 2020 patentgeschützt ist. Trotzdem hatte die indische Zulassungsbehörde im vorvergangenen Jahr ein Generikum des heimischen Anbieters Cipla zugelassen.

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Universität Mainz baut Hochdurchsatz-Screeninglabor

(BIOCOM, 10.02.2010 17:00) Mit rund 360.000 Euro fördern die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Land Rheinland-Pfalz die Etablierung eines Hochdurchsatz-Screening Centers zum Auffinden neuer Wirkstoffe an der Universitätsmedizin Mainz. Mit dem Mainzer Screening Center, kurz MSC genannt, können bei der Suche nach neuen Medikamenten in kurzer Zeit Tausende von Substanzen getestet und neue Mechanismen für krankheitsrelevante Wirkstoffe aufgedeckt werden.

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Brain AG optimiert Steroid-Produktion für Bayer Schering

(BIOCOM, 10.02.2010 17:00) Das Biotechnologie-Unternehmen Brain AG aus Zwingenberg hat von Bayer Schering Pharma den Auftrag erhalten, die Produktion von Steroiden zu verbessern. Bayer Schering, die in Berlin ansässige Gesundheitssparte des Leverkusener Bayer-Konzerns, will mit Hilfe von optimierten mikrobiellen Produktionsstämmen aus dem Hause Brain die fermentative Herstellung von Steroid-Wirkstoffen aus pflanzlichen Rohstoffen energieeffizienter und klimaschonender machen.

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Epigenomics präsentiert mögliche Erklärung für überraschende Ergebnisse bei Septin9-Studie

(BIOCOM, 10.02.2010 17:00) Epigenomics hat möglicherweise die Ursache für die überraschend schlechten Test-Ergebnisse des Darmkrebs-Biomarkers Septin9 gefunden. Wie das Berliner Diagnostikunternehmen am 4. Februar mitteilte, hat das Labor, bei dem die Nachweisquote nur halb so hoch war wie bei den anderen beiden Testlabors, die neuere Version eines Analysegeräts benutzt. Nach Aussagen des Audit-Teams, das vom klinischen Lenkungsausschuss der Studie eingesetzt wurde, zeigte dieses Gerät ungewöhnlich hohe Fluoreszenzsignale an, die das Auslesen von Testergebnissen beeinflusst haben könnten.

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Qiagen entwickelt diagnostischen Krebstest für Pfizer

(BIOCOM, 10.02.2010 16:59) Die Qiagen-Tochter DxS wird gemeinsam mit dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer einen Diagnostik-Test entwickeln, der in Kombination mit einem zukünftigen Impfstoff gegen Glioblastome eingesetzt werden soll. Das meldeten beide Unternehmen am 4. Februar. Die Rechte für den Impfstoff PF-04948568 zur Immuntherapie von Glioblastoma multiforme (GBM) hatte Pfizer im April 2008 von Celldex Therapeutics erworben. Die Substanz wird gerade in einer klinischen Phase-II-Studie für die Behandlung von neu diagnostiziertem GBM getestet.

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FDA regelt Zulassung von Biosimilars bis 2011

(BIOCOM, 10.02.2010 16:58) Die US-amerikanische Arzneimittel-Zulassungsbehörde FDA bereitet sich auf die anstehende Welle von Biosimilars vor. Wie Patrick McGarey, der bei der FDA für den Haushalt verantwortlich ist, auf einer Pressekonferenz mitteilte, wird die FDA im kommenden Jahr 5,7 Millionen Dollar bereitstellen, um unter anderem eine Regelung für Biosimilars zu entwerfen. Dabei bewegt sich die Behörde gerade im luftleeren Raum, da die Biosimilars auch Thema der Gesundheitsreform sind, die derzeit noch im Gesetzgebungsverfahren feststeckt.

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Gv-Sojasorte von BASF in Brasilien zugelassen

(BIOCOM, 10.02.2010 16:57) Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat erstmals die Genehmigung für den kommerziellen Anbau einer gentechnisch veränderten Pflanze erhalten. Wie das Unternehmen am 5. Februar mitteilte, hat die zusammen mit dem brasilianischen Forschungsinstitut Embrapa entwickelte herbizidtolerante Sojabohne die entsprechende Genehmigung bereits am 10. Dezember 2009 erhalten. Peter Eckes, Geschäftsführer der BASF Plant Science, sprach vom Beginn einer "neuen Ära" auf dem Gebiet der Pflanzenbiotechnologie. In Brasilien werden die Pflanzen in der Saison 2011/2012 zum ersten Mal auftauchen.

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Bayer startet Studie für individualisierte Antikörper aus Tabakpflanzen

(BIOCOM, 10.02.2010 16:57) Die Bayer AG erprobt eine auf jeden einzelnen Patienten abgestimmte Krebstherapie erstmals am Menschen. Wie |transkript in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, scheint das Unternehmen aus Leverkusen zum ersten Mal einen wirtschaftlichen Weg für die sogenannte Idiotyp-Vakzinierung beim Non-Hodgkin-Lymphom gefunden zu haben. Die Phase I-Studie, in der 20 Probanden die maßgeschneiderten Antikörper in sechs subkutanen Applikationen innerhalb eines halben Jahres erhalten, wird an der University of Texas Southwestern Medical Center im US-amerikanischen Dallas durchgeführt.

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Tetherin hält HIV zurück

(BIOCOM, 10.02.2010 16:56)

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EU Arzneimittelbehörde EMA gibt sich Fünfjahresplan

(BIOCOM, 01.02.2010 16:03) Die EU-Zulassungsbehörde für Arzneimittel EMA (bisher EMEA) will den Zulassungsprozess für neue Therapien sicherer und effizienter machen. Unter anderem will sich die Behörde dazu früher in die Entwicklung eines Therapeutikums einklinken und damit die Ausfallrate reduzieren. Das ist einer der Vorsätze, die sich die EMA in ihrer neuen Roadmap bis zum Jahr 2015 selbst gegeben hat. Noch kursiert eine vorläufige Version des Papiers mit der Strategie bis 2015, nach dreimonatiger Beratung wird Ende April die endgültige Fassung veröffentlicht.

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16 Millionen Euro für Nanobioanalytik-Zentrum in Münster

(BIOCOM, 01.02.2010 16:03) In Münster entsteht ein insgesamt 16 Millionen Euro teures Nanobioanalytik-Zentrum (NBZ). Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hat am 28. Januar insgesamt Förderungen in Höhe von 10,2 Millionen Euro zugesagt, wobei 6,4 Millionen von der EU und 3,8 Millionen vom Land aufgebracht werden. Weitere drei Millionen steuern die Stadt Münster und die Wirtschaftsförderung bei, der Rest der Kosten soll durch Mieteinnahmen gedeckt werden. Das NBZ soll in unmittelbarer Nachbarschaft zu bereits existierenden nano- und biotechnologischen Forschungseinrichtungen in Münster entstehen.

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Gen "Dornröschen" zum Molekül des Jahres 2009 gekürt

(BIOCOM, 01.02.2010 16:02) Das springende Gen namens "Dornröschen" wurde von einer internationalen Jury aus Molekularbiologen zum Molekül des Jahres 2009 gekürt. Dornröschen ist ein sogenanntes Transposon, ein mobiler Erbgutabschnitt, den Forscher um Zoltan Ivics und Zsusanna Izsvak vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch entwickelt haben.

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"Mit-Gentechnik"-Kennzeichnung von Industrie gefordert

(BIOCOM, 01.02.2010 16:02) Die Lebensmittelindustrie hat sich überraschenderweise für eine Positivkennzeichnung von Lebensmitteln "mit Gentechnik" ausgesprochen. Wir sind für Transparenz. Es wäre daher konsequenter, positiv zu kennzeichnen, sagte der Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Matthias Horst, der Süddeutschen Zeitung. In der Vergangenheit hatte sich der Verband mehrfach gegen eine derartige Kennzeichnung ausgesprochen. Dass Industrie, Handel, Umweltverbände und Politik in dieser Frage nun einer Meinung sind, liegt wohl zum großen Teil am Misserfolg des freiwilligen Siegels "Ohne Gentechnik".

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Biotech-Region München wird Spitzencluster

(BIOCOM, 01.02.2010 16:01) Die Biotechnologie-Region München wird ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter Spitzencluster. Das Konzept "m4 eine neue Dimension in der Medikamentenentwicklung" überzeugte die Jury am 26. Januar. Die Bayern setzten sich damit als einziger reiner Bio-Cluster im Finale durch und können nun mit einer millionenschweren Förderung aus dem BMBF-Topf rechnen.

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Evotech erhält Auftrag von Vifor Pharma, Diagnostikbranche konsolidiert sich

(BIOCOM, 01.02.2010 16:00) Das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec hat eine Wirkstoffentwicklungsallianz mit der Züricher Vifor Pharma vereinbart. Vifor Pharma ist der Geschäftsbereich Pharma der schweizerischen Galenica-Gruppe. Die Hamburger Dienstleistungsspezialisten werden das Projektmanagement und die Forschungsaktivitäten zur Identifizierung eines präklinischen Wirkstoffkandidaten für die Behandlung von Anämie übernehmen, wie aus einer Mitteilung vom 2. Februar hervorgeht.

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Gendiagnostikgesetz ab Februar in Kraft

(BIOCOM, 01.02.2010 16:00) Das Gendiagnostikgesetz ist am 1. Februar in Kraft getreten. Damit gibt es in Deutschland nun umfassende Regelungen zum Umgang mit Erkenntnissen aus Untersuchungen des menschlichen Erbmaterials. Das noch von der Großen Koalition aus Union und SPD ausgehandelte Gesetz soll den Missbrauch der sensiblen Daten ebenso verhindern wie eine mögliche Diskriminierung aufgrund der genetischen Ausstattung. Es will die informationelle Selbstbestimmung und damit das Recht auf Wissen und Nichtwissen stärken.

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Roche baut Herceptin-Produktion in Mannheim für 57 Millionen Euro aus

(BIOCOM, 01.02.2010 15:59) Der Schweizer Pharmakonzern Roche baut in Mannnheim eine neue Produktionsanlage für sein Brustkrebsmedikament Herceptin. Ab 2013 soll es dort in eine neuartige Spritze verpackt werden, mit der Patientinnen sich das Mittel selbst verabreichen können. Herceptin basiert auf dem Antikörper Trastuzumab, der in Penzberg biotechnologisch hergestellt wird. Wie sich die Investition auf die Mitarbeiterzahl in Mannheim auswirkt, konnte eine Konzernsprecherin am 20. Januar nicht sagen.

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Erbgut von Soja und Artemisinin entschlüsselt

(BIOCOM, 20.01.2010 15:42) Internationale Forscherteams haben das komplette Erbgut von Soja und der Malaria-Heilpflanze Artemisia annua entziffert. Über die vollständige Genomsequenz der Sojabohne (Glycine max) hat ein Konsortium von US-Forschern in der Fachzeitschrift Nature (14. Januar, Bd. 463, S. 178) berichtet. Damit ist erstmals das komplette Genom einer Hülsenfrucht bekannt. Solche Leguminosen sind in der Lage, selbständig Stickstoff aus der Luft fixieren zu können. Soja ist als reicher Eiweiß- und Öl-Lieferant eine der wichtigsten Nahrungspflanzen weltweit. Neben dem Einsatz als Futtermittel gewinnt Soja auch für die Biotreibstoffproduktion zunehmend an Bedeutung. Das Genom von Soja umfasst 1,1 Milliarden Erbgut-Bausteine (Basenpaare).

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Neuer europäischer Gentechnik-Zar kommt aus Malta

(BIOCOM, 20.01.2010 15:40) Der maltesische Politiker John Dalli soll in der neuen EU-Kommission der hauptverantwortliche Kommissar zur Gentechnik werden. Durch einen Neuzuschnitt des Ressorts Gesundheit und Verbraucherschutz sollen die Zuständigkeiten für diesen Bereich stärker als bisher gebündelt werden. Im Fall der Wahl zum Gesundheits-Kommissar durch das EU-Parlament ist Dalli künftig zuständig für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die Europäische Arzneimittelbehörde (EMEA).

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ERA-NET Industrielle Biotechnologie: Zweite Ausschreibung gestartet

(BIOCOM, 20.01.2010 15:39) Das europäische Netzwerk "ERA-NET: Industrial Biotechnology" hat eine zweite Ausschreibungsrunde gestartet. Bis Ende März sind auch deutsche Unternehmen und Hochschulen aufgerufen, sich an europäischen Konsortien zu beteiligen. Das transnationale Netzwerk ERA-NET IB wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen und ist eines von mehr als hundert ERA-NET-Verbünden in Europa, die der Fragmentierung des europäischen Forschungsraumes entgegenwirken wollen. Das ERA-NET IB wurde mit deutscher Beteiligung von 12 Ländern und deren Fördereinrichtungen initiiert, um Forschung und Entwicklung zur industriellen Biotechnologie auf europäischer Ebene gezielt voranzutreiben und gemeinsame, länderübergreifende Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen anzustoßen.

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Boehringer investiert in Priaxons Krebstherapie

(BIOCOM, 20.01.2010 15:36) Boehringer Ingelheim und Priaxon arbeiten in der Entwicklung von Proteinhemmern zur Krebsbehandlung künftig zusammen. Am 18. Januar verkündeten die Unternehmen, auf dem Gebiet der mdm2/p53-Inhibitoren zu kooperieren. Beide Firmen arbeiten gemeinsam daran, Wirkstoffkandidaten zu identifizieren und diese in die präklinische Entwicklung zu bringen. Danach wird Boehringer Ingelheim die klinische Entwicklung und die Vermarktung der potenziellen Krebsmedikamente übernehmen.

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Zuckerrüben-Allianz von BASF und KWS Saat

(BIOCOM, 20.01.2010 15:35) BASF Plant Science und die KWS Saat AG wollen zusammen Zuckerrüben entwickeln, die mehr Ertrag bringen und besser mit Trockenheit zurechtkommen. Das gaben die beiden Unternehmen am 20. Januar bekannt. Ab 2020 sollen die neuen Sorten zu kaufen sein, die Firmen versprechen den Landwirten einen Mehrertrag von 15%. Sowohl in Ludwigshafen als auch in Einbeck sieht man sich als Profiteur der Entwicklungsallianz.

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Septin9-Schock für Epigenomics

(BIOCOM, 20.01.2010 15:34) Eigentlich hatte sich die Berliner Epigenomics AG mehr von der PRESEPT-Studie erhofft. Sie sollte die Vorhersagekraft des Biomarkers Septin9 zum Auffinden von Darmkrebs belegen. Die vorläufigen Ergebnisse der prospektiven multizentrischen Tests waren jedoch durchwachsen, wie das Diagnostik-Unternehmen am 15. Januar mitteilte. Demnach konnten zwei der drei Labore, die die Septin9-Messungen im Rahmen der Studie durchführten, jeweils 62,5% der auftretenden Krebsfälle erfolgreich vorhersagen. Das dritte Labor allerdings sorgt für Stirnrunzeln bei den Berlinern. Hier konnten nur 28% der auftretenden Krebsfälle mit dem Biomarker nachgewiesen werden.

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Qiagen kauft Diagnostiker ESE GmbH

(BIOCOM, 20.01.2010 15:33) Qiagen ist weiter auf Expansionskurs. Für bis zu 19 Millionen Dollar kauft der Hildener Diagnostikspezialist die ESE GmbH auf. Das im Privatbesitz befindliche Unternehmen mit Sitz in Stockach am Bodensee stellt optische Messsysteme auf UV- und Fluoreszenzbasis für medizinische und industrielle Anwendungen her. Der Standort soll ausgebaut und die Belegschaft aufgestockt werden.

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3,6 Millionen Euro für Mologen

(BIOCOM, 20.01.2010 15:24) Die Berliner Mologen AG hat 3,6 Millionen Euro an frischem Kapital eingeworben. Das gab das biopharmazeutische Unternehmen, das an der Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs und Infektionskrankheiten arbeitet, am 7. Januar bekannt. Demnach wurden insgesamt 512.000 neue Stammaktien (rund 5 Prozent  des Grundkapitals) zu je 7 Euro bei institutionellen Anlegern platziert. Der Ausgabepreis entspreche damit etwa dem durchschnittlichen Kurs im vierten Quartal 2009.

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Klinische Studien in Europa sollen harmonisiert werden

(BIOCOM, 10.01.2010 12:19) Der Bundesverband der Medizinischen Auftragsinstitute (BVMA) hat sich zum Ziel gesetzt, höchste Standards bei der Durchführung von klinischen Studien einzuhalten. Schließlich ändern sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für klinische Studien ständig. Die BVMA-Mitglieder bilden sich daher nicht nur regelmäßig fort, sondern lassen sich auch alle drei Jahre auditieren. In diesem Jahr wurden auf dem mittlerweile 17. BVMA-Symposium aktuelle Brennpunkte in der Arzneimittelentwicklung behandelt.

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Hohes Evolutionstempo überrascht Pflanzenforscher

(BIOCOM, 10.01.2010 12:18) Tübinger Entwicklungsbiologen haben in einer aufwendigen Genomstudie bei Pflanzen erstmals das Tempo der Evolution gemessen. Schrittmacher der Evolution sind Mutationen, Buchstabenveränderungen im Text der Erbsubstanz DNA. Das Team um Detlef Weigel vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie untersuchte die genetische Entwicklung der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana über 30 Generationen hinweg und entzifferte das Erbgut aus Pflänzchen vom Anfang und Ende dieser Ahnenreihe. Ergebnis: Jeder x-beliebige Baustein in der DNA der Pflanze mutiert innerhalb einer Generation mit einer Wahrscheinlichkeit von sieben Milliardsteln. Das sei eine extrem hohe Geschwindigkeit, schreiben die Forscher in Science (1. Januar, Bd. 327, S.92). Dieses Tempo erkläre, weshalb Unkrautvernichtungsmittel oft bereits innerhalb weniger Jahre ihre Wirkung verlieren.

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DNA-Kleber mit An- und Aus-Funktion

(BIOCOM, 10.01.2010 12:17) Münchner Forscher haben einen DNA-Klebstoff entwickelt, der sich mit Hilfe elektrischer Spannung gezielt an- und ausschalten lässt. Über ihre Methode berichten Biophysiker um Hermann Gaub von der Ludwig-Maximilians-Universität im Fachblatt Nature Nanotechnology (20. Dezember, Online-Vorabveröffentlichung). Per Knopfdruck haften zwei Oberflächen fest aneinander, doch nach Umlegen eines Schalters lösen sich die beiden Materialien wieder voneinander. Den Münchner Forschern ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung dieser Vision gelungen: mit Hilfe elektrischer Spannung haben sie einen Steuermechanismus entwickelt, mit dem bestimmte Moleküle an Oberflächen haften. Mit der Spitze eines Rasterkraftmikroskops (AFM) lassen sich einzelne DNA-Moleküle auf Goldelektroden aufbringen.

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Fehlendes Eiweiß schützt vor Herzinfarkt

(BIOCOM, 10.01.2010 12:17) Fehlt dem Körper ein bestimmtes Protein zur Blutgerinnung, kann das Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern. Die Blutgerinnung selbst ist aber nicht beeinträchtigt. Das berichten Forscher um Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg im Fachjournal Science Signaling (2010, Bd. 3, Nr. 103). Die Wissenschaftler fanden in Versuchen mit Mäusen heraus, dass das körpereigene Eiweiß namens Phospholipase D 1 (PLD 1) einen Blutpfropfen in den Adern besonders stabil und damit gefährlich macht.

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Vitamin C hilft bei der Herstellung von Stammzellen

(BIOCOM, 10.01.2010 12:16) Durch Zugabe von Vitamin C lässt sich die bisher recht uneffiziente Herstellung induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen) im Labor deutlich verbessern. Das haben chinesische und österreichische Stammzellforscher herausgefunden. Mit Vitamin C, wie es in Zitrusfrüchten vorkommt, lassen sich Körperzellen besser zu Stammzellen umprogrammieren. Das Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, verändert die Aktivität verschiedener Gene und wirkt der Zellalterung entgegen. Beides erleichtere die Reprogrammierung von Körperzellen zu Stammzellen, die zur Geweberegeneration eingesetzt werden könnten, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Cell Stem Cell (24. Dezember, Online-Vorabveröffentlichung).

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RWE kooperiert mit BRAIN bei CO2-Verwertung durch Mikroben

(BIOCOM, 10.01.2010 12:15) Kohlendioxid aus Rauchgas mit Hilfe von getunten Mikroben in Biomasse oder direkt zu Wertstoffen umwandeln: Das ist das Ziel einer neuen Forschungskooperation, die der Stromerzeuger RWE Power und das Biotech-Unternehmen BRAIN AG am 4. Januar vermeldet haben. Der Stromproduzent und das Biotechnologie-Unternehmen aus dem hessischen Zwingenberg wollen Mikroorganismen züchten und mit ihnen innovative CO2-Umwandlungs- und Synthesewege erforschen.

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Biotech-Stimmungsbarometer: Erste Aufhellungen im Krisentief

(BIOCOM, 10.01.2010 12:15) Die deutschen Biotechnologie-Unternehmen blicken wieder optimistischer in die Zukunft. Das ergab eine Umfrage des Industrieverbandes BIO Deutschland in Kooperation mit dem Branchenmagazin |transkript, deren Ergebnisse heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurden. Von 1000 angeschriebenen Unternehmen haben 216 geantwortet.

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f-star leuchtet: 8 Millionen Euro Finanzierung

(BIOCOM, 10.01.2010 12:13) Der Wiener Antikörperentwickler f-star füllt seine Kassen mit acht Millionen Euro. Die erweiterte erste Finanzierungsrunde führten mit MP Healthcare Venture Management und Merck Serono Ventures zwei neue Investoren an.

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Malariaerreger wandern mit Klebe-Gleit-Technik

(BIOCOM, 01.01.2010 11:22) Heidelberger Forscher haben erstmals aufgeklärt, wie sich Malariaerreger fortbewegen, um in die Blutzellen des Wirts zu gelangen. Demnach wandern die einzelligen Parasiten, indem sie ständig zwischen Phasen schnellen Gleitens und Phasen starker Anhaftung hin- und her wechseln. Dieses Wechselspiel erlaubt es dem Parasiten offenbar, seine Bewegung optimal auf die Umgebung abzustimmen.Ein Malariaparasit (grün) auf einem elastischen Gel mit Markerkügelchen in zwei Farben.

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Neue genetische Ursache für Herzfehler und Kleinwuchs aufgespürt

(BIOCOM, 01.01.2010 11:20) Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung deutscher Humangenetiker hat eine neue genetische Ursache für die Kombination von angeborenem Kleinwuchs und Herzfehlern aufgespürt. Die Forscher um Martin Zenker vom Institut für Humangenetik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berichten in der der Zeitschrift Nature Genetics (6. Dezember 2009, Online-Vorabveröffentlichung) über ihre Analysen. Demnach stehen offenbar spezifische Veränderungen in dem Gen NRAS, das bisher nur als Tumor-Gen bekannt war, in Zusammenhang mit dem so genannten Noonan-Syndrom.

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Stammzell-Chip macht Hirnschäden sichtbar

(BIOCOM, 01.01.2010 11:19) Düsseldorfer Wissenschaftler haben spezielle Stammzell-Chips zur Diagnose von Hirnschäden entwickelt. Bei dem Verfahren werden Nervenzellpopulationen, die aus embryonalen Stammzellen der Maus unter Laborbedingungen entwickelt wurden, auf Elektrodenfeldern gezüchtet. Bringt man auf diesen Chip nun Flüssigkeit aus dem Gehirn von anderen Mäusen auf, reagieren Nervenzell-Netzwerke auf dem Chip. Stammt das Hirnwasser von erkrankten Mäusen, sind auch die Reaktionsmuster des Chips unterschiedlich. Forscher um den Mediziner Marcel Dihné und der Physiker Stephan Theiss stellen die Neuro-Chips im Fachblatt Annals of Neurology (2009, Bd. 66, S. 546) vor.

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Neue DFG-Broschüre zur Grünen Gentechnik

(BIOCOM, 01.01.2010 11:18) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will mit einer neuen Broschüre zur Grünen Gentechnik die Diskussion über die Pflanzenbiotechnologie versachlichen. Kein Anwendungsbereich der Biotechnologie hat die öffentliche Diskussion in Deutschland in den vergangenen Jahren so geprägt wie die Grüne Gentechnik. Die Übertragung von artfremden Genen in Pflanzen ist nicht nur in der Grundlagenforschung etabliert, auch in der landwirtschaftlichen Praxis wird Grüne Gentechnik inzwischen zur Züchtung neuer Sorten eingesetzt. Die Grüne Gentechnik sei "weder Teufelszeug noch Wundermittel", lautet das Resümee der DFG-Broschüre.

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Auslöser für tödliche Blutspende-Komplikation aufgespürt

(BIOCOM, 01.01.2010 11:17) Deutsche Forscher haben die Ursache für die meist tödliche ausgehende Lungenschädigung bei Bluttransfusionen gefunden. Mediziner der Universität Greifswald und des DRK-Blutspendedienstes in Hagen haben ein neues Blutgruppen-Eiweiß auf weißen Blutkörperchen entdeckt. An dieses Protein im Körper des Patienten können nach einer Blutübertragung bestimmte Antikörper aus dem Blut des Spenders andocken. Dabei verklumpen sie zu Gerinnseln und können zu den oft tödlichen Lungenödemen führen. Die Forscher berichten im Fachjournal Nature Medicine (27. Dezember, Online-Vorabveröffentlichung) von ihrer Entdeckung, die Blutspenden künftig noch sicherer machen soll.

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Verzögerte Metastasenbildung aufgeklärt

(BIOCOM, 01.01.2010 11:17) Bei bis zu jedem vierten Krebspatienten entwickeln sich Metastasen im Gehirn - oft auch lange nach einer erfolgreichen Behandlung des Ursprungstumors. Wie diese Metastasen entstehen, war bislang weitgehend ungeklärt. In Zusammenarbeit mit Jochen Herms vom Zentrum für Neuropathologie und Prionforschung der LMU und Forschern vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried bei München ist es Frank Winkler von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und seinen Mitarbeiterinnen Yvonne Kienast und Louisa von Baumgarten nun erstmals gelungen, den Werdegang einzelner Krebszellen über Wochen und Monate in Echtzeit zu verfolgen - bis hin zur Entwicklung großer Hirnmetastasen.

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Umfassender Genom-Katalog der Mikrobenwelt vorgelegt

(BIOCOM, 01.01.2010 11:16) Bislang bevorzugten Genomforscher für ihre Erbgutanalysen vor allem Bakterien, die für Medizin und Biotechnologie wichtig sind. Mehr als 1000 Genome von Bakterien sind nach dieser Auswahl bisher sequenziert worden. Doch sie zeichnen ein lückenhaftes Bild der Mikroben-Vielfalt. Forscher der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) in Braunschweig wollen mit kalifornischen Kollegen einen wesentlich ausgewogeneren Genom-Katalog erstellen, der sämtliche Vertreter der verschiedenen Stammbäume der Mikrobenwelt berücksichtigt.

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Sanofi-Aventis bietet 1,9 Mrd. Dollar für Chattem Inc.

(BIOCOM, 01.01.2010 11:15) Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat angekündigt, den US-Hersteller für Gesundheitsprodukte Chattem Inc für 1,9 Milliarden Dollar zu übernehmen. Während die Schweizer Konkurrenz Roche mit der Übernahme des Biotech-Google Genentech auf die Entwicklung von hochriskanten und hochpreisigen High-End-Medikamenten setzt, suchen die Franzosen ihr Glück offenbar im weniger prestigeträchtigen, aber kalkulierbareren Segment der verschreibungsfreien Medikamente. Das passt zur neuen Strategie, die Sanofi-CEO Chris Viehbacher verfolgt. "Wir wollen weg vom reinen Blockbuster-Modell", sagte er bei der Vorstellung der Jahresergebnisse im Februar 2009.

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AP2-Gamma sorgt für Fruchtbarkeit und Hodenkrebs

(BIOCOM, 20.12.2009 12:23) AP2-Gamma ist den Wissenschaftler der Universität Bonn schon vor einigen Jahren aufgefallen. Das Eiweiß wird in Zellen von Hodentumoren produziert. Das ist außergewöhnlich, denn eigentlich gibt es AP2-Gamma im erwachsenen Körper nicht mehr. Aber im Embryo. Dort hat es eine zentrale Aufgabe, wie die Bonner Forscher jetzt herausfanden und in der Zeitschrift Biology of Reproduction (Online-Vorabveröffentlichung, 23. September 2009) beschreiben. AP2-Gamma schützt die Urkeimzellen vor der Ausdifferenzierung in Gewebezellen und sorgt damit für die Erhaltung der Fruchtbarkeit. Mäuse-Embryonen, bei denen das Gen für AP2-Gamma stillgelegt ist, werden steril.

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Sport hält Chromosomen jung

(BIOCOM, 20.12.2009 12:21) Forscher des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg und der Universität Düsseldorf würden nach ihrer jüngsten Entdeckung wohl heftig widersprechen und das Gegenteil behaupten: Nach ihren Erkenntnissen hält Sport sehr wohl jung, und zwar weil die Alters-Schutzkappen der Chromosomen länger intakt bleiben. Über ihre an Mäusen und Ausdauersportlern gewonnenen Erkenntnisse berichten die Wissenschaftler im Fachblatt Circulation (2009, Bd. 120, S. 2438-2447).

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GSK holt sich für 120 Mio. Euro Pflasterimpfstoff von Intercell

(BIOCOM, 20.12.2009 12:20) Das Intercell-Management hat Wort gehalten und noch im laufenden Jahr eine Partnerschaft für den Pflaster-Impfstoff gegen Reisedurchfall an Land gezogen. Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline überweist für die Rechte 33,6 Mio. Euro vorab und kauft 5% der Aktien des Wiener Impfstoffherstellers, was dem Biotech-Unternehmen weitere 84 Mio. Euro einbringen könnte.

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Qiagen-Aktie auf dem Weg zum Nasdaq-Bluechip

(BIOCOM, 20.12.2009 12:19) Für Qiagen wird die Bescherung in diesem Jahr vorgezogen. Am 21. Dezember werden die Diagnostik-Experten in den Nasdaq-100-Index aufgenommen. Das gab Deutschlands größtes Biotechnologie-Unternehmen, das offiziell im niederländischen Venlo sitzt, seine Zentrale aber im nordrhein-westfälischen Hilden hat, bekannt. "Wir fühlen uns geehrt, in diese Auswahl von führenden Unternehmen aufgenommen zu werden", sagte Peer Schatz, Vorstandsvorsitzender von Qiagen.

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Berliner Silence Therapeutics und amerikanische Intradigm Corp. fusionieren

(BIOCOM, 20.12.2009 12:16) Das deutsch-britische Biotechnologie-Unternehmen Silence Therapeutics fusioniert mit der US-amerikanischen Intradigm Corporation. Während die Kalifornier von Silence' Börsennotierung profitieren, sichert sich Silence die finanzielle Zukunft. Mit der Firmenehe ist eine Kapitalerhöhung von 15 Mio. Euro verbunden. Das entstehende Unternehmen wird weiterhin Silence Therapeutics heißen.

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OECD-Report: Deutsche Biotech-Branche erfinderisch, aber unterfinanziert

(BIOCOM, 20.12.2009 12:15) Die Biotechnologie in Deutschland ist eine innovative Branche, die aber mehr Kapital vertragen könnte. Das geht aus der aktuellen Ausgabe eines Reports hervor, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 15. Dezember vorstellte. Das "OECD Science, Technology and Industry Scoreboard" erscheint im Zweijahresturnus und präsentiert Kennzahlen zu Bereichen wie Forschungsinvestitionen, Bildungsgrad und Patentanmeldungen.

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Key Neurotek: Erfolg bei Therapie für Schädel-Hirn-Trauma

(BIOCOM, 20.12.2009 12:12) KN38-7271 von Key Neurotek ist das erste Medikament in der Indikation Schädel-Hirn-Trauma, das Hinweise auf eine therapeutische Wirksamkeit geliefert hat. In einer Phase IIa-Studie mit 97 komatösen Schädel-Hirn-Trauma-Patienten konnte sogar ein statistisch signifikanter Überlebensvorteil durch die Behandlung gezeigt werden.

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Frisches Kapital für schweizerische Biotechnologie

(BIOCOM, 20.12.2009 12:11) Die Schweizer Biotechnologiefirmen Evolva SA und Molecular Partners AG haben zum Jahresende einen großen Schluck aus der Finanzierungspulle genommen. Während Molecular Partners 30 Mio. Euro erhielt, wurde die börsennotierte Evolva SA noch einmal mit rund 15 Mio. Euro unterstützt.

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Wie sich Pflanzen gegen den Klimawandel rüsten

(BIOCOM, 10.12.2009 16:42) Wie stark der Klimawandel tatsächlich ausfallen wird, ist noch unklar. Die meisten Wissenschaftler sind sich jedoch darin einig, dass Nutzpflanzen in Zukunft längere Trockenperioden überstehen müssen. Wie Pflanzen Wasser sparen, hat der Biologe Rainer Hedrich an der Universität Würzburg jetzt im Detail erforscht. Demnach ist eine fein abgestimmte Kontrolle der Schließzellen an der Blattunterseite entscheidend. Die Erkenntnisse könnten dazu dienen, Kulturpflanzen sparsamer werden zu lassen, schreibt Hedrich im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences (Online-Vorabveröffentlichung, 2. Dezember 2009).

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Leibniz-Preise für vier Lebenswissenschaftler

(BIOCOM, 10.12.2009 16:42) Die zehn neuen Träger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises stehen fest. Aus insgesamt 170 Vorschlägen wählte der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Wissenschaftlerin und neun Wissenschaftler für den bedeutendsten deutschen Forschungspreis aus. Vier Preisträger kommen aus dem Gebiet der Lebenswissenschaften: Der Biomaterialienforscher Peter Fratzl vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Oberflächenforschung in Potsdam, der Krebsforscher Christoph Klein von der Medizinischen Hochschule Hannover, die Biophysikerin Petra Schwille von der Universität Dresden und der Neurobiologe Stefan Treue vom Deutsches Primatenzentrum Göttingen. Verliehen werden die Leibniz-Preise am 15. März 2010 in Berlin.

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Gemeinsames EU-Patent am Horizont

(BIOCOM, 10.12.2009 16:40) Der Ministerrat der Europäischen Union in Brüssel hat die Grundlagen für ein europäisches Gemeinschaftspatent geschaffen. Die Minister billigten am 4. Dezember die Verordnung über das Gemeinschaftspatent, die jetzt zur weiteren Beratung ins Europäische Parlament geht. Diese Verordnung soll ermöglichen, dass Erfindungen mit der Patenterteilung sofort EU-weiten Rechtsschutz genießen.

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Roche beendet Kooperation mit Actelion

(BIOCOM, 10.12.2009 16:40) Der Schweizer Pharmakonzern Roche beendet die Zusammenarbeit mit der Actelion Ltd. Die in Allschwil ansässige Actelion wird in Zukunft die klinische Entwicklung des selektiven, oral verfügbaren S1P1-Rezeptor-Agonisten ACT-128800 zur Behandlung von Schuppenflechte alleine weiterführen. Roche hatte den Partner am 7. Dezember von dem Schritt in Kenntnis gesetzt.

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Curetis AG holt 18,5 Millionen Euro ab aus Runde A

(BIOCOM, 10.12.2009 16:38) Die Curetis AG aus Holzgerlingen bei Tübingen erhält 18,5 Millionen Euro aus einer Finanzierungsrunde A. Das Geld wird nach Angaben des Unternehmens ausreichen, um eine integrierte diagnostische Lösung bis zur Marktreife zu entwickeln, die mit Wechselkartuschen zum Nachweis diverser bakterieller Infektionskrankheiten und deren Resistenzen dienen soll. Ziel ist ein Microarray-basiertes Nachweisverfahren, das mehrere Keime und Resistenzen simultan und damit schneller und einfacher als bisherige Verfahren erkennen soll.

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Biotech-Manager Peter Heinrich wird CEO der MagForce Nanotechnologies AG

(BIOCOM, 10.12.2009 16:34) Peter Heinrich wird neuer Vorstandsvorsitzender der MagForce Nanotechnologies AG. Damit hat sich der Berliner Krebsspezialist einen der prominentesten Biotech-Manager der Republik geangelt. Heinrich war bislang stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des im Entry Standard börsennotierten Nanotechnologie-Unternehmens und rückt nun auf den Vorstandsposten, den Uwe Maschek noch bis Ende des Jahres innehaben wird.

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Mais-Genom komplett entschlüsselt

(BIOCOM, 01.12.2009 17:08) Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist es gelungen, das komplizierte Erbgut von Mais vollständig zu entziffern. Die Erbinformationen helfen zu verstehen, wie moderne Maissorten entstanden sind und dienen zur Züchtung neuer Sorten. Mais (wissenschaftlich Zea mays) ist eine der ältesten und wichtigsten Kulturpflanzen der Erde. Seit mehr als 10.000 Jahren wird das Getreide vom Menschen angebaut. Es geht auf das Teosinte-Gras zurück, das ursprünglich aus Mexiko stammt. Der Anbau hat über die Jahrtausende mehr als 50.000 verschiedenen Maissorten hervorgebracht.

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Osteoporose-Schalter regelt die Körpertemperatur

(BIOCOM, 01.12.2009 17:07) Forscher am Wiener Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) haben herausgefunden, dass das seit langem bekannte RANK-Protein neben dem Knochenaufbau offenbar auch die Körpertemperatur reguliert. RANK und sein Rezeptor RANK-Ligand sind von den Forschern um Josef Penninger schon vor Jahren als zentrale Regulatoren des Knochenstoffwechsels identifiziert worden. Das System spielt daher eine große Rolle bei Osteoporose. Zudem hat es Einfluss auf die Muttermilchproduktion.

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Wissenschaftsorganisationen wollen weiter mit Gesellschaft kommunizieren

(BIOCOM, 01.12.2009 17:07) Die deutschen Wissenschaftsorganisationen wollen den Dialog mit der Gesellschaft weiter ausbauen. Das haben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Initiative Wissenschaft im Dialog zusammen mit der Allianz der Wissenschaftsorganisationen beschlossen.

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Rückschlag für Axxonis AG Keine EU-Zulassung für Pflastertherapie

(BIOCOM, 01.12.2009 17:06) Ein Ärztekomitee der europäischen Zulassungsbehörde EMEA hat einem Zulassungsantrag der Berliner Axxonis Pharma AG die Anerkennung verweigert. Damit rückt die Vermarktung für den als Pflaster formulierten Wirkstoff Lisurid zur Therapie des Restless Legs-Syndroms in weite Ferne. Axxonis besitzt allerdings noch ein Einspruchsrecht und kann eine Neubegutachtung des Antrages verlangen. Ob Axxonis diese Möglichkeit wahrnehmen wird, ist bisher nicht bekannt. Die Bedenken des Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) sind allerdings schwerwiegend.

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Novartis eröffnet Fabrik für Impfstoffe in USA

(BIOCOM, 01.12.2009 17:06) Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina eine Impfstofffabrik eröffnet. In Zellkulturen sollen dort vor allem Influenzavakzine produziert werden, teilte das Unternehmen mit. Schon ab Dezember wird das Adjuvans M59 "vom Band laufen", das in Europa seit zehn Jahren angewendet wird, in den USA aber noch vor der Zulassung steht. Bis 2013 soll die neue Anlage in Holly Springs vollständig operativ sein und Novartis' Produktionskapazität an Grippeimpfstoffen damit um 150 Millionen Dosen erhöhen. Im Falle einer neuen Epidemie, so das Unternehmen, könnte die Fabrik aber schon vor 2011 bei der Versorgung mit Vakzinen helfen.

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Wilex meldet positive Phase III-Daten für Nierenkrebs-Diagnostikum

(BIOCOM, 01.12.2009 17:05) Das Münchener Biotechnologie-Unternehmen Wilex AG scheint mit seinem Nierenkrebs-Diagnostikum Redectane auf dem richtigen Weg zu sein. Dafür spricht die erste überwiegend positive Auswertung einer laufenden Phase III-Studie, die jetzt abgeschlossen wurde. Ziel der Studie war es, festzustellen, ob die Kombination des radioaktiv markierten Antikörpers mit einer Positron-Emissions-Tomographie (PET) bzw. Computertomographie (CT) gegenüber dem derzeit üblichen, isolierten Einsatz von CT eine verbesserte Diagnostik von Nierentumoren ermöglicht. Als Studienendpunkte wurden Sensitivität und Spezifizität definiert. Um insbesondere zukünftig unnötige Operationen von Nierentumoren zu vermeiden, sollte das Diagnostikum die Aussage ermöglichen, dass kein klarzelliges Nierenzellkarzinom vorliegt.

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Biotech-Firmen geben sich Verhaltenskodex für Synthetische Biologie

(BIOCOM, 01.12.2009 17:05) Die Internationale Vereinigung der Synthetischen Biologie (International Association Synthetic Biology) IASB hat zusammen mit der amerikanischen UC Berkeleys Goldman School of Public Policy einen Verhaltenskodex für den sicheren Umgang mit der Gensynthese verabschiedet.

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Ein großer Sprung für HIV: Vom Affen auf den Menschen

(BIOCOM, 01.12.2009 17:04) Auch wenn die Zahl der HIV-Infektionen laut den neuesten UN-Zahlen zurückgeht, gibt es mit 33 Millionen Menschen derzeit so viele Infizierte wie noch nie. Das Virus hat sich in den vergangenen 30 Jahren von Afrika aus auf der ganzen Welt ausgebreitet, seit es vom Affen auf den Menschen übergesprungen ist. Wie dem Erreger das gelingen konnte, hat jetzt ein internationales Forscherteam herausgefunden, an dem auch Wissenschaftler aus Ulm, Hamburg und Erlangen beteiligt sind. Sie berichten in der Fachzeitschrift Cell Host & Microbe (19. November 2009, Bd. 6, Ausg. 5, S. 409-421).

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Zwei Risikogene für Parkinson entdeckt

(BIOCOM, 20.11.2009 12:47) In einer genomweiten Assoziationsstudie ist es Wissenschaftlern im Hertie-Institut für klinische Hirnforschung der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit amerikanischen Forschern des National Institute of Health (NIH) gelungen, neue genetische Risikofaktoren für Parkinson zu identifizieren. Der Vergleich von 13.500 Probanden brachte ein klares Ergebnis: Variationen auf den Genen Alpha-Synuclein (SNCA) und MAPT scheinen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zusammenzuhängen, an Parkinson zu erkranken. Die Studie fand im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) statt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im Fachblatt Nature Genetics (Online-Vorabveröffentlichung, 15. November 2009).

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Nervenkrankheit ALD erstmals mit Gentherapie geheilt

(BIOCOM, 20.11.2009 12:47) Zum ersten Mal haben Mediziner die Nervenkrankheit ALD mittels einer Gentherapie stoppen können. Französische Ärzte reparierten den Gendefekt in den Blutstammzellen zweier Kinder und setzten dabei als Gentransporter erstmals inaktivierte Viren aus der HIV-Familie ein. Das ist riskant. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg hatten deshalb die Aufgabe, die Sicherheit der Genfähren zu überwachen. Bisher mussten sie keinen Alarm schlagen. Den beiden kleinen Patienten geht es ein Jahr nach der Behandlung gut, wie die Forscher in der Fachzeitschrift Science (6. November, Ausg. 5954, S. 818-823) berichten.

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BPI: Rabattverträge sind Gefahr für Pharma-Produktion in Deutschland

(BIOCOM, 20.11.2009 12:43) Der überwiegende Teil der Medikamente, die in Deutschland unter Rabattverträgen abgegeben werden, kommt aus dem Ausland. "Rabattverträge sind eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ostasiatische Unternehmen", sagte Dr. Bernd Wegener, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie BPI in der vergangenen Woche auf dessen Unternehmertag in Berlin. 80 Prozent der unter Rabatt angebotenen Arzneien würden importiert, so Wegener.

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Wilex will sich 16 Millionen Euro an der Börse holen

(BIOCOM, 20.11.2009 12:43) Der Münchner Wirkstoffentwickler Wilex plant eine Kapitalerhöhung, um mehr Zeit für die Reifung der Pipeline zu gewinnen. Im besten Fall wenn also alle der 3,5 Millionen zusätzlichen Aktien platziert werden können würde Wilex 16 Millionen Euro einnehmen. Grundlage dafür ist der Schlusskurs der Aktie von 4,68 Euro vom 11. November.

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Studie: Krise holt die Life Sciences ein

(BIOCOM, 20.11.2009 12:41) Biotech- und Pharmaunternehmen sind bisher relativ unbeschadet durch die Wirtschaftskrise gekommen. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Capgemini könnte den Unternehmen das Schlimmste aber noch bevorstehen. "Bisher hat die Krise den Life Sciences-Sektor noch nicht so stark getroffen wie andere Industrien. Dies führte jedoch dazu, dass einige notwendige Maßnahmen nicht angestoßen wurden", warnt Günter Illert von Capgemini. Die öffentlichen Kassen seien durch geringere Steuereinnahmen und die hohen Einsätze zur Rettung des Finanzsektors geleert.

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Diethard Tautz neuer VBIO-Präsident

(BIOCOM, 20.11.2009 12:41) Diethard Tautz ist zum neuen Präsidenten des Verbands Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin VBIO gewählt worden. Das beschloss die Bundesdelegiertenkonferenz des VBIO am Rande des Biologentages in Berlin. Der 52-jährige Tautz ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön. Im Darwinjahr tritt der Evolutionsgenetiker die Nachfolge von Prof. Rudi Balling an, der im Juli an die Universität Luxemburg berufen wurde, um das neue Center for Systems Biology Luxembourg (CSBL) zu leiten.

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Wo das Aids-Virus nicht hin kann

(BIOCOM, 20.11.2009 12:40) In bestimmten Regionen im menschlichen Erbgut können sich HI-Viren nicht einnisten, wie Forscher aus Heidelberg, Mannheim und Osnabrück jetzt entdeckten. Sogenannte Retroviren wie das Virus, das die Immunschwächekrankheit Aids auslöst, fügen Teile ihres Erbguts in die DNA der Zelle ein. Nun haben Forscher überraschende Details dieses Vorgangs herausgefunden über einen Abgleich einer Datenbank, die 46.000 Einträge zu Positionen enthält, wo sich das HI-Virus im Erbgut einbaut. Wie Wissenschaftler um Frank Giordano vom Deutschen Krebsforschungszentrum im Fachblatt AIDS (27. November, Ausg. 18, S. 2535-2537) berichten, werden einge DNA-Stellen beim Einbau des Erreger-Erbguts aber gänzlich ausgespart.

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Zusammenhang von H1N1 und hohem Fieber geklärt

(BIOCOM, 20.11.2009 12:39) Forscher aus München und Bonn haben am Beispiel der H1H1-Erreger aufgeklärt, auf welche Weise Viren für das hohe Fieber verantwortlich sein könnten, das manche Patienten erleiden. Ein Kennzeichen der sogenannten Schweinegrippe ist das bei einigen Patienten plötzlich auftretende starke Fieber. Bislang verstand man nicht genau, wie diese Reaktion zustande kommt. Forscher der Universität Bonn und der Technischen Universität München haben gemeinsam mit Wissenschaftlern der LMU München nun einen neuen Signalweg identifiziert, über den Viren Entzündungsreaktionen und Fieber auslösen können. Ihre Ergebnisse erscheinen in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Nature Immunology (Online-Veröffentlichung, 15. November 2009).

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Aus GPC Biotech wird Agennix AG

(BIOCOM, 10.11.2009 10:28) GPC Biotech verschwindet vom Kurszettel. Das Unternehmen gab seinen Namen im Rahmen der jetzt vollendeten Fusion mit der texanischen Agennix Inc. auf. Damit verschwindet eines der prominentesten deutschen Biotech-Unternehmen vom Kurszettel an der Frankfurter Börse. Ab heute werden die Aktien des fusionierten Unternehmens unter dem Namen Agennix AG (ISIN DE000A1A6XX4) gehandelt. Alt-Aktionäre erhalten eine Aktie der neuen Firma für fünf Papiere von GPC Biotech in ihr Depot eingebucht.

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28,5 Millionen Euro für Biotech-Standort Wien

(BIOCOM, 10.11.2009 10:27) Die österreichische Hauptstadt macht zusätzlich 28,5 Millionen Euro für die Förderung der Lebenswissenschaften locker. Am 6. November stimmte der Finanzausschuss des Wiener Gemeinderats einstimmig dafür, das Campus Vienna Biocenter und die Universität für Bodenkultur (Boku) mit zusätzlichen Mitteln zu versorgen. Mit dem Geld sollen unter anderem moderne Forschungsgeräte wie ein Gen-Sequenzierer oder Massenspektrometer für das Biocenter gekauft werden.

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Evotec und Boehringer verlängern Zusammenarbeit

(BIOCOM, 10.11.2009 10:26) Die Evotec AG gab die Verlängerung der Forschungsallianz mit Boehringer Ingelheim um weitere vier Jahre bekannt. In diesem Zeitrum erhält Evotec Forschungszahlungen von etwa 15 Mllionen Euro, hinzu kommen eventuelle Erfolgszahlungen für das Erreichen von Meilensteinen sowie Lizenzgebühren. Im Rahmen der Kooperation screent Evotec mit Hilfe der hauseigenen Substanzenbibliothek nach Stoffen, die auf von Boehringer gewünschte Targets reagieren.

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Weltkonferenz für Regenerative Medizin in Leipzig

(BIOCOM, 10.11.2009 10:26) Über das Potenzial von Stammzellen haben rund 1000 Biomediziner und Bioingenieure bei der Weltkonferenz für Regenerative Medizin in Leipzig diskutiert. Zu dem Kongress vom 29. bis 31. Oktober 2009 hatten das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und das Translationszentrum für Regenerative Medizin Leipzig geladen.

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Fresszellen im Gehirn haben offenbar nichts mit Alzheimer zu tun

(BIOCOM, 10.11.2009 10:25) Die sogenannten Mikrogliazellen können die schädlichen Eiweißablagerungen im Gehirn nicht auflösen, berichten Wissenschaftler der Charité Berlin und des Hertie-Instituts für Klinische Hirnforschung in Tübingen in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts Nature Neuroscience (13. Oktober 2009, Online-Vorabveröffentlichung).

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Genom des Schweins entziffert

(BIOCOM, 10.11.2009 10:24) Eine internationale Forschungsgruppe hat das Erbgut des Hausschweins (Sus scrofa scrofa) entschlüsselt. Die Wissenschafter gaben ihre Forschungsergebnisse am 2. November auf einer Fachtagung im Sanger Institute des Wellcome Trust im englischen Hinxton bekannt. Damit reiht sich das Schwein in eine stetig wachsende Liste von rund zwei Dutzend Säugetierarten ein, deren Genom sequenziert wurde - darunter Hund, Schimpanse, Ratte, Maus und Kuh.

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Bio-Europe Biotechnologie- und Pharmafirmen erfinden Zusammenarbeit neu

(BIOCOM, 10.11.2009 10:23) Mit der Bio-Europe in Wien ist gestern die größte europäische Kuppelshow der Biotech- und Pharmabranche zu Ende gegangen. "Im vergangenen Jahr war es unmöglich, sich dem nähernden Brandgeruch des Untergangs zu entziehen", sagt Carola Schropp, Präsidentin des Organisators EBD Group. "Heute ein Jahr später sehe ich ermutigende Zeichen von wiederkehrendem Optimismus. In guten wie in schlechten Zeiten wird es die Zusammenarbeit zwischen Biotech- und Pharmafirmen sein, die uns weiterbringt."

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Probiodrug sammelt 36 Millionen Euro für Alzheimer-Therapien ein

(BIOCOM, 10.11.2009 10:22) Mit einer der weltweit größten Wagniskapitalfinanzierungen im laufenden Jahr hat die Probiodrug AG für einen Paukenschlag gesorgt. 36 Millionen Euro erhielt die Biotechnologie-Firma in Halle an der Saale von einem ebenso internationalen wie renommierten Investorenkonsortium: Neben der börsennotierten BB Biotech investierten Edmond de Rothschild Investment Partners sowie Life Sciences Partners und der Venture-Fonds des US-Biotech-Riesen Biogen Idec.

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Sanofi-Aventis holt sich Rechte an Micromets Bite-Antikörper

(BIOCOM, 30.10.2009 15:14) Die Bite-Technologie des deutsch-amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens Micromet Inc. entwickelt sich zu einem echten Bestseller. Mit der französischen Sanofi-Aventis biss bereits der fünfte Pharmapartner an und unterzeichnete eine hoch dotierte Entwicklungskooperation mit dem Münchener Unternehmen, das an der US-Börse Nasdaq gelistet ist. Mehr als 160 Mio. Euro könnte diese Allianz Micromet einbringen.

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Neuer Chip zur Entdeckung unbekannter Eiweiße

(BIOCOM, 30.10.2009 15:14) Forscher des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben nun zusammen mit Kollegen aus Großbritannien und Spanien einen Chip entwickelt, der nicht nur anzeigt, was die Hunderte von unterschiedlichen Eiweißen in der Zelle bewirken. Mit dem sogenannten Reaktom-Array können auch vorher gänzlich unbekannte Eiweiße aufgespürt werden, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt Science (Vol. 326. Nr. 5950, S. 252 - 257).

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Pfizer schließt Wyeth-Standorte in NRW

(BIOCOM, 30.10.2009 15:13) Die Standorte des amerikanischen Pharmaunternehmens Wyeth in Münster und Würselen bei Aachen werden geschlossen. Das teilte Pfizer gestern in Münster mit. Betroffen seien knapp 450 Beschäftigte. Die Wyeth-Distribution mit etwa 350 Arbeitsplätzen soll von Münster nach Karlsruhe verlegt werden, heißt es. Die Abwicklung der Standorte, die spätestens Ende 2010 beendet sein soll, ist die erste Konsequenz aus der 52 Milliarden Euro schweren Übernahme von Wyeth durch den weltgrößten Pharmakonzern Pfizer, die am 16. Oktober offiziell abgeschlossen wurde.

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4SC will sich 30 Millionen Euro am Kapitalmarkt stärken

(BIOCOM, 30.10.2009 15:13) Die 4SC AG plant eine der größten Kapitalerhöhungen der vergangen Jahre. Mehr als 33 Millionen Euro könnte das Martinsrieder Biotechnologie-Unternehmen einnehmen, sollten alle 11,4 Millionen frische Aktien am Markt zum Preis von 3 Euro platziert werden. 4SC selbst hat sich zum Ziel gesetzt, 25 bis 30 Millionen Euro einzunehmen, damit das finanzielle Polster über das erste Halbjahr 2010 hinausreicht.

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